Residenzschloss Dresden (Sachsen)

Dresdner Schloss. Fassade

Suche nach Fassadenbefunden für das Dresdner Schloss

Zeitraum: August bis Dezember 2004

Auftraggeber: Freistaat Sachsen – SIB NL DD I

Das Dresdner Schloss wurde nach der Zerstörung durch den Zweiten Weltkrieg sukzessive wieder aufgebaut. Zuletzt wurde der Ostflügel mit dem "Technologischen Durchbruch" im Sommer 2006 äußerlich wiederhergestellt.
Nachdem nach Kriegsende zahlreiche Fassadenelemente in verschiedenen Lapidarien der Stadt sichergestellt worden waren, sollten diese Lager in Vorbereitung der Baumaßnahme nach Befunden für den Ostflügel durchsucht werden.
Das zeitgleiche Bestreben, diese Steinlager aufzulösen kam der Arbeit entgegen: So konnten wir ein neues Befundlager strategisch planen und einrichten.
Zur Übersicht über den Gesamtbestand wurden die ca. 500 Befunde zunächst skizziert, vermessen und fotografiert, um im weiteren nach Augenschein den Zustand einzuschätzen und die Herkunft des Steines zu ermitteln. Hilfreich waren dabei zum Teil vorhandene Kennzeichnungen und historische Fotos.
Im Ergebnis dieser Feldarbeit entstand das digitale "Befundbuch Fassade", das für uns die Grundlage für die Befundplanung Ostflügel war und gleichzeitig eine Inventarliste aller Steinbefunde darstellt.
Mit diesem Werkzeug konnten wir einzelne Fassadenelemente für den Ostflügel identifizieren und für den Wiedereinbau empfehlen.
Das eindrücklichste Beispiel liefert der Ziergiebel F über der Englischen Treppe.
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